[Rezension] They Both Die At The End by Adam Silvera

4/15/2018

They Both Die At The End by Adam Silvera | Harper Collins Verlag | Erscheinungstag: 5. September 2017
Übersetzer: - | Hardcover | 384 Seiten | Preis: $17,99 (US)







On September 5, a little after midnight, Death-Cast calls Mateo Torrez and Rufus Emeterio to give them some bad news: They’re going to die today.
Mateo and Rufus are total strangers, but, for different reasons, they’re both looking to make a new friend on their End Day. The good news: There’s an app for that. It’s called the Last Friend, and through it, Rufus and Mateo are about to meet up for one last great adventure—to live a lifetime in a single day. (Quelle)







Eine gute Freundin von mir hat mir den Autor Adam Silvera empfohlen. Sie hat ein wirklich tollen Buchgeschmack und liest so viel auf Englisch, dass ich mir dieses Buch einfach bestellen musste. Ich war schon super gespannt auf diesen Roman, denn es ist mal wieder etwas ganz anderes. Es hat dann zwar doch etwas gedauert, bis ich es endlich lesen konnte, aber es hat sich gelohnt!

Mateo lebt in einer Welt, in der jeder der einen Anruf von Death-Cast erhält, innerhalb von vierundzwanzig Stunden verstirbt. Irgendwie ein unheimlicher Gedanke, der einen wirklich zum Denken anregt. Möchte man unbedingt wissen, dass man innerhalb der nächsten Stunden stirbt? Würde man etwas verändern? Ein wirklich tiefgründiges Thema, das einen auch nicht so schnell loslässt.


Mateo und Rufus, die beiden Protagonisten des Buches, waren meiner Meinung nach sehr gelungene Charaktere. Mateo mochte ich schon von vornherein. Er ist zwar etwas zurückhaltender, aber ein sehr besonderer Mensch von dem man sich einiges abschauen kann! Rufus ist das genaue Gegenteil. Man braucht ein paar Kapitel um hinter die erste Fassade von ihm zu schauen, bevor man erkennt, was für ein Charakter Rufus wirklich ist, was mir aber gut gefallen hat.

Die ganze Idee von Death-Cast fand ich wirklich interessant, auch wenn man nicht mehr über das ganze Konzept und wie es funktioniert erfährt, was dieses Buch aber auch überhaupt nicht gebraucht hat. Das hat die ganze Sache viel realistischer gemacht, als wenn der Autor jetzt irgendwelche verrückten Erklärungen ausgepackt hätte.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Ich lese gar nicht so oft auf Englisch, aber aufgrund des wirklich einfachen aber wirkungsvollen Erzählstils, ist es mir meistens gar nicht aufgefallen, dass ich auf einer ganz anderen Sprache lese. Weitere Adam Silvera Bücher werden also auf jeden Fall wieder auf Englisch gekauft!


Wie der Titel schon verrät, ist es kein fröhliches Buch mit einem Happy Ende. Ich hab es mir ein klein bisschen dramatischer vorgestellt, aber das Ende kam für mich trotzdem wirklich unerwartet und hat mich wirklich gepackt. Für mich hat der Autor es genau richtig abgeschlossen.

Das Buch hat mich definitiv zum denken angeregt. Adam Silvera hat wichtige Themen wie Familie und besonders Freundschaft wirklich toll dargestellt. Für mich war es definitiv mein Monatshighlight und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Flamingos.








Übrigens tut es mir leid, dass die Rezension erst jetzt online kommt. Ich bin erst am Sonntag aus dem Urlaub gekommen und dann hat mich schon die erste Uni Woche völlig überrollt. Im Ganzen bin ich trotzdem gut ins neue Semester gekommen und muss jetzt ein bisschen zwischen Uni und Lesen managen. Hoffe ihr hattet auch schöne Ferien!


Ganz viel Liebe x




1 Kommentar:

  1. Also die Idee klingt klasse, solche Geschichten mag ich immer sehr! Ich weiß nur nicht, ob ich damit klar kommen würde, dass man so wenig über die Hintergründe erfährt... so was reizt mich gerade bei solchen Ideen schon auch immer sehr und kann mich dann auch mal unbefriedigt zurück lasse, wenn mich der Autor in zu vielen Punkten im Dunklen lässt. ;)

    Vielen lieben Dank übrigens für all deine tollen Worte und Komplimente zu meinem Blog! So was zu lesen ist wirklich immer sehr, sehr schön!

    http://www.blog.christinepolz.com

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